HsG Gelpetal / Wallefeld - SV Blau-Weiss-Hand

Landesliga Damen: HSG Gelpetal/ Wallefeld- SV Blau-Weiss Hand 13:26 (7:10)

Tabellendritter gegen den Tabellenvorletzten- auf dem Papier eine klare Sache, aber bereits das letzte Spiel in der vorherigen Woche gegen den Tabellenletzten hat uns gezeigt, dass man auch die Mannschaften im Tabellenkeller ernst nehmen muss.

So war auch die durch unseren Trainer vorgegebene Marschroute klar- dieses Spiel wird kein Selbstläufer, 100 % Einsatz sollten wir geben.

In der ersten Halbzeit wurde schnell deutlich, dass der Gastgeber, trotz besiegelten Abstiegs in die Kreisliga, die Punkte nicht kampflos abgeben wird. Und so gelang den Gastgebern auch direkt der erste viel bejubelte Treffer. Die Blau-Weißen konnten jedoch durch gutes Tempospiel nach vorne schnell ausgleichen, so dass das 1:0 die einzige Führung der Gastgeber bleiben sollte. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein enges Spiel, in dem sich die Hander Gäste noch nicht ausreichend absetzen konnten. So stand es zur Halbzeit 7:10- das Spiel war noch lange nicht in trockenen Tüchern.

In der Halbzeitansprache forderte Trainer Andreas Schulz seine Spielerinnen ihre Spielkonzepte vermehrt abzurufen und sich durch das heimische Publikum nicht verunsichern zu lassen.

Zwar konnten die Gastgeberinnen nach der Pause auf zwei Tore verkürzen (8:10), doch danach spielten die Hander Mädels ihre Stärke konsequent aus und zogen mit einem zwischenzeitlichen 6-Tore-Lauf auf 9:17 davon. Spätestens da war das Spiel entschieden und endete somit verdient mit 13:26.

Überschattet wurde das Spiel durch das aggressive Publikum, durch dass die Damen aus dem Oberbergischen eine völlig überzogene Härte an den Tag legten, die Ihnen insgesamt 9 Zeitstrafen und 2 rote Karten einbrachten.

Für die Hander Damen spielten und trafen: Mareike Welling und Jennifer Hellenbach im Tor; Victoria Behr (5), Helena Nünning (5/2), Diana Brandes (4), Yvonne Behr (3), Dana Schäfer (3/1) , Monique Stiel (2), Stefanie Berghausen (1), Lisa Kinzel (1), Maria Gerfer (1), Carolina Scharr (1/1), Jennifer Berghausen, Kathrin Nicolai