HSG Refrath/Hand gegen den SC Eilendorf

Spielbericht

Am Sonntag ging es im ersten Heimspiel der Rückrunde in der Steinbreche gegen den SC Eilendorf um den Sieg, um somit zwei Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Bereits in der Kabine machte Olli deutlich, dass dies die einzige Option ist. Wir sollten mit Druck und Tempo nach vorne spielen. Den Erfolg und die Punkte hatten wir bitternötig, um uns nach der letzten Negativserie im mittleren Tabellendrittel zu stabilisieren und Selbstvertrauen zu tanken. Dementsprechend motiviert betraten wir auch die Halle. Doch die erste Halbzeit streichen wir besser wieder aus unserem Gedächtnis. Die Deckung stand zwar relativ sicher, aber Eilendorf legte mit zwei 7-Metern und einem TG vor auf 0:3 vor. Im Angriff häuften sich wieder technische Fehler und der unbedingte Zug zum Tor fehlte. So dauerte es um die zehn Minuten, bis Anna mit einem 7-Meter unser erstes Tor erzielen konnte, und somit den Bann brach. Wir konnten zum 3:3 ausgleichen, doch wir standen uns weiter selbst im Wege und Eilendorf blieb immer eine Nase vorn, so dass wir mit 8:9 in die Kabine gingen.
Nachdem wir uns in der Halbzeitpause ein wenig gesammelt haben, schafften wir es, den guten Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen und uns und dem Publikum zu beweisen, dass wir doch noch Handball spielen können. Uns gelang es aus einer starken Deckung heraus endlich Tempo und Druck nach vorne mit zu nehmen und 5 Tore in Folge zu erzielen. Die technischen Fehler konnten wir reduzieren. So mussten diesmal die Aachenerinnen über 10 Minuten auf ihr erstes Tor warten. Allerdings hatten sie nicht verlernt Handball zu spielen. Doch wir konnten über ein 17:10 (etwa 50. Minute) den Heimsieg mit 18:14 ungefährdet über die Zeit bringen.

Abschließend kann man sagen, dass die zweite Halbzeit durch das geschlossene Auftreten das gute Potenzial unserer Mannschaft zeigte, auch wenn nicht immer alles rund lief und der ein oder andere sichere Torwurf an dem Pfosten oder der gegnerischen Torfrau scheiterte. Diese Sicherheit und dieses Selbstvertrauen gilt es nun zu konservieren.

Für die HSG spielten: Mareike, Lara, Laura, Anna, Jana, Yvi, Helena, Kathi, Nina, Diana, Dana, Steffi, Millie und Jenny.