Spielbericht zum Sieg gegen den PSV Köln

Spielbericht

Wer gehofft hat, dass unsere Damen in den Abendstunden besser ins Spiel finden als in den Morgenstunden, wurde leider zutiefst enttäuscht. Trotz der Ansprache von Trainer Olli Geib vor Beginn des Spiels, in der er klar machte, dass das Spiel nur gewonnen werden kann wenn von vornherein mit viel Tempo und Siegeswille gestartet wird, konnten unsere Damen dies nicht in die Tat umsetzen. Glücklicherweise konnte man Anderes von PSV Köln 2 auch nicht behaupten, sodass es nach 10 Minuten immer noch 1:1 stand. Die Schwäche lag dieses Mal jedoch eher im Abschluss als an der Abwehr, anders als am Wochenende zuvor. Erst nach einem sicher verwandelten 7m von Dana, konnte die Torarmut langsam abklingen. Zu diesem Zeitpunkt, hat noch niemand damit gerechnet, welche Sensation dieser verwandelte 7m bedeutete, denn insgesamt gelang dies nur in 4 von 9(!) Fällen. Zur Halbzeit konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass unsere Damen lediglich mit einer 9:10 Führung in die Halbzeit gingen.

In der 2. Halbzeit stand die Abwehr hinten gut. In Laufe der 1. Halbzeit aufgetretene Abstimmungsschwierigkeiten, die gegnerische Kreisläuferin betreffend, konnten besser unter Kontrolle bekommen werden. Keiner Mannschaft gelang es sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen, es war ein einziges hin und her. In der Halbzeitpause hatte man sich vorgenommen mit mehr Tempo in den Angriff zu starten, was auch häufiger in Tempogegenstößen umgesetzt werden konnte. Die Abwehr hinten stand kompakt und unsere Damen hielten die Konzentration bis zum Schluss hoch, sodass es gelang sich kurz vor Schluss mit 3 Toren abzusetzen. Anstatt diese Führung entspannt runter zu spielen, wollte man es aber lieber noch mal spannend machen und ließ die Gegner wieder auf 21:22 herankommen. Nach dem 21:23 war die Zeit dann zum Glück auf der Seite unserer Damen, sodass der Anschlusstreffer von PSV, 7 Sekunden vor Schluss, keine Gefahr mehr darstellen konnte.

Nun heißt es ein Rezept zu finden, durch das es möglich ist direkt von Beginn an Gas zu Geben und was noch viel wichtiger ist, 7m werfen üben, damit diese demnächst keine Bestrafung mehr darstellen.

Es spielten und trafen: Lara Wegner (13 Paraden), Lisa Kinzel (4), Diana Brandes (4/2), Alex Hantusch (3), Kathrin Nicolai (3), Dana Schäfer (2/1), Melina Couwenbergs (2), Jana Asselborn (2/1), Steffi Berghausen (2), Nina Schopen (1), Laura Tillenkamp, Jenny Berghausen.